Lebenslicht

Tod und Sterben – Themen, über die man nur ungern oder gar nicht spricht, obwohl sie untrennbar zum Leben gehören.
Erst in der Palliativmedizin wird man damit konfrontiert, von Angesicht zu Angesicht – oft gefürchtet, doch kein Ort des Endes. Eine Zwischenstation, an der Zeit und Leben noch Raum finden. In dieser Aufführung wird dieser Prozess zum Ausdruck gebracht: was schwerkranke Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase erleben und empfinden.

Auch der Moment, in dem eine Musiktherapeutin sie mit Musik erreicht, berührt und ihr „Lebenslicht“ wieder zu leuchten beginnt, wird tänzerisch dargestellt. Die Arbeiten sind inspiriert von den Erfahrungen der Musiktherapeutin – von ihren Reisen durch die letzten Tage, Wochen und Monate des Lebens.

Ein Patient fasste es in Worte:
„Ich glaube, ich kann sanft landen.“
Vier Tänzerinnen und Tänzer – zwei Frauen und zwei Männer aus jüngeren und älteren Generationen –, ein Choreograf und eine Musiktherapeutin wirken gemeinsam an dem Projekt mit. Sie haben Wurzeln in Deutschland, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.
Das St. Josefs Hospital Wiesbaden (Chefarzt Dr. Maier) unterstützt dieses Projekt aktiv und lädt es zu den Sylter Palliativtagen 2026 unter seiner Leitung ein.

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